Skulpturen, Malerei, Plastik von Christian Wiechert

 

Wann

02.05.2026 - 26.07.2026    
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Veranstaltungstyp

 

Als der Fleischergeselle Christian Wiechertim August 1972 nach Magdeburg kam, versuchen, kam er mit seinen Zeichnungen im Gepäck. Er wollte dort sein, wo etwas los ist. Das gelang ihm auch. In den folgenden 50 Jahren wurde er vom Aspiranten zum Motor der AG Jazz und sorgte dafür, dass immer etwas los war: So im Jugendkollektiv im Club der Intelligenz Otto von Guericke beim Kulturbund der DDR, im Kulturhaus der Eisenbahner als Ensembleleiter im MAW, im AMO, in der Feuerwache, im Camillo, im Moritzhof, im Projekt 7 und auf anderen Bühnen der Stadt.
Seiner zweiten Leidenschaft, Zeichnen und Drucke blieb er dabei immer treu. Wohl auch deswegen, weil er als Knabe 1964 einen Preis für seinen gezeichneten Gummibaum bekommen hatte. Er lernte bei Paulke und Schneider-Schulz, wie man richtig zeichnet.
Seine eigentliche Berufung, die Malerei und Plastik, entdeckte der spätere Kulturwissenschaftler und Supervisor im Ruhestand und seine kraftvolle und poetische Ausdrucksweise.
Es sind Arbeiten, die nicht aufdrängen, sondern ihre Wirkung langsam entfalten. Für einen besonderen Auftakt sorgte Dr. Norbert Gottsein, mit seiner Laudatio. Er führte die Anwesenden entlang der vier zentralen Fragen von Immanuel Kant durch das Werk Wiecherts. Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch?
Musikalisch begleitet wurde die Vernissage vom Duo Kristina und Klaus Heinze.

 

 

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